PERFORMANCE

Berlin Diagonale im Rahmen von Tanz im August
29.08.2015, Dock 11 Berlin

BesucherInnen begehbaren Installation zum Projekt "Sequence of a Horse in Motion" (in Vorbereitung).
Photos: Stephan Röhl

Glühende Landschaften | Multimediale Performance
Theaterdiscounter | Klosterstraße 44, 10179 Berlin
16. - 20.09. 2015, 20:00h

Photos: Nils Bröer

Einigkeit und Recht und Freiheit? Von wegen, das politische Netz taugt eher als Spiegelkabinett, Politporno, Argumente-Lotterie! Unverstellt gibt es den Blick frei auf deutsche Befindlichkeit und offenbart einen Eindruck gegenwärtiger politischer Dynamiken und Redeweisen. Zugegeben, die Performer_innen von internil lieben den Extremfall, deshalb wird die Rolle der Mitte der Gesellschaft in diesem Stück mit dem Publikum besetzt: Zwischen Reichsbürgern und Anarchisten, Neurechten und Altlinken, Jihadisten und Antijihadisten, Antideutschen und Antiimperialisten, Infokriegern und „besorgten Bürgern“ dürfen Sie als Zuschauer_in ganz normal sein. Man kann sich das politische Netz als gigantisches Skript vorstellen, und Glühende Landschaften stellt sich der Herausforderung, es in einer stark gekürzten Fassung auf die Bühne zu bringen.

Performance Patrick Heppt, Katharina Haverich, Marina Miller Dessau, Jessica Schwahn, Arne Vogelgesang Sound Christopher Böhm Produktionsleitung ehrliche arbeit_freies kulturbüro

Eine Produktion von internil in Kooperation mit Theaterdiscounter Berlin. Gefördert vom Berliner Senat sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

internil produziert seit zehn Jahren Performances und Installationen.
Bremer Autoren- und Produzentenpreis (2014), flausen-Forschungsstipendium (2014), Fleetstreet-Residenz (2014). Jurypreis beim Festival 100° für NEUE LIEBE.

Kindertransporthilfe des Bundes | kritische Reanimation eines Denkmals | Zentrum für politische Schönheit | Berlin
12. - 25.05.2014

Dr Faustus | Performance | 29.-30. August, 1. September 2013 | Teatro El Milagro Mexiko-Stadt, Mexiko


Foto: Rodrigo Oropeza

Emilio García Wehbi und Maricel Álvarez lassen in "Dr. Faustus" den mittelalterlichen Faust Mythos neu aufleben und Arbeiten von Goethe, Gertrude Stein, Lars von Trier und Marcel Duchamp in einen gemeinsamen Dialog treten.

Der faustische Sage wird durch Materialien von "Faust. Eine Tragödie", "Dr. Faustus Lights the Lights", "Antichrist" und mit dem Blick durch das obszöne Guckloch von "Étant Donnés" zu einer eigentümlichen Montage. Fünf Tänzerinnen, ein alter Mann, die Stimme einer deutschen Schauspielerin, die Englisch spricht, zusammen mit dem Licht als eigene Person führen zu einem Zusammenstoß der Gattungen, der einen Vorschlag gegen die Geschichte liefert. (Emilio García Wehbi)

Mit Virginia Amarilla, Franghia Ballesteros, Ramón Barragán, Diana Gabriela Delgado Ojeda, Katharina Haverich, Stephanie Janaina, Jimena Luna Deschamps, Sara Montero Arce, Ana Zavala

Konzept, Inszenierung & Leitung | Maricel Álvarez und Emilio García Wehbi
Text | Gertrude Stein, Emilio García Wehbi
Kostüm | Rossana Aparicio
Musik | Marcelo Martínez
Produktion | Estela Ortiz

Unterstützt durch: Instituto Nacional de Bellas Artes, Difusion Cultural UNAM Teatro, El Milagro, Departamento de Humanidades Universidad Autónoma Metropolitana-Cuajimalpa, Fundación BBVA Bancomer, CONACULTA FONCA.

M.31 | K.62 | K.85 | Performance | 21. und 22. September 2011 | Hebbel am Ufer (HAU) Berlin

„M.31”, „K.62” und „K.85“ von Dominique Gonzalez-Foerster und Ari Benjamin Meyers beziehen sich auf drei Filme.
„M.31“ ist eine gespenstische musikalische Verfolgungsjagd, basierend auf Fritz Langs Film „M. Eine Stadt sucht einen Mörder“ aus dem Jahr 1931 und seiner unvergesslichen Verwendung von Edward Griegs „In der Halle des Bergkönigs“.
„K.62“, inspiriert von Orson Welles’ Filmversion „Der Prozess“ („The Trial“, 1962), ist ein musikalischer Krimi. Involviert sind das Publikum, ein Orchester, ein bisschen Magie und viel Kafka.
In „K.85“ erlebt je ein Zuschauer in einer Soloperformance eine schwarze Komödie der „verpassten Verbindungen“, beeinflusst von Martin Scorseses Film „Die Zeit nach Mitternacht“ („After Hours“, 1985).

Adam E. Mendelsohn (Künstler und Kritiker in Brooklyn, New York): „’K.85’ war jene Art von Theater/Performance, bei der man sich ständig fragt, was eigentlich passiert, man erst ein paar Tage später einen Zusammenhang herstellt und das strenge Konzept dahinter erkennt.“ „K.62/K.85“ war ein Highlight der Performa 2009 in New York.

„M.31“ wurde speziell für die Stadt Berlin und das HAU neu erarbeitet.
(Ankündigungstext HAU)

In Englisch

Mit Pamela Schlewinski, Katinka Deecke, Katharina Haverich, Veronika Wallner, Johanna Zinecker

21.09.2011 / 20.00 UHR / HAU 1
22.09.2011 / 20.00 UHR / HAU 1
Telefonische Anmeldung erforderlich, Ort wird kurzfristig bekannt gegeben!

21.09.2011 / 19.30 UHR / HAU 2
22.09.2011 / 19.30 UHR / HAU 2

21.09.2011 / 19.30 UHR / HAU 3
22.09.2011 / 19.30 UHR / HAU 3

Dr. Faustus | Theater | Premiere 31. August 2010 | Centro Cultural Ricardo Rojas. Buenos Aires, Argentinien

Weitere Vorstellungen: 2., 3., 5., 7., 9., 10. und 12.September 2010 | 21h


Foto: Mariano Rapetti

Emilio García Wehbi und Maricel Álvarez lassen in "Dr. Faustus" den mittelalterlichen Faust Mythos neu aufleben und Arbeiten von Goethe, Gertrude Stein, Lars von Trier und Marcel Duchamp in einen gemeinsamen Dialog treten.

Der faustische Sage wird durch Materialien von "Faust. Eine Tragödie", "Dr. Faustus Lights the Lights", "Antichrist" und mit dem Blick durch das obszöne Guckloch von "Étant Donnés" zu einer eigentümlichen Montage. Fünf Tänzerinnen, ein alter Mann, die Stimme einer deutschen Schauspielerin, die Englisch spricht, zusammen mit dem Licht als eigene Person führen zu einem Zusammenstoß der Gattungen, der einen Vorschlag gegen die Geschichte liefert. (Emilio García Wehbi)

Mit Carolina Borca, León Dogodny, Alejandra Ferreyra Ortiz, Katharina Haverich, Paula Jurafsky, Margarita Molfino und Florencia Vecino

Konzept, Inszenierung & Leitung | Maricel Álvarez und Emilio García Wehbi
Text | Gertrude Stein, Emilio García Wehbi
Szenenbildassistenz | Julieta Potenze
Regie- und Produktionsassistenz | Paula Baró
Musik | Marcelo Martínez

Mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Buenos Aires, der Fundación Szterenfeld und dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD).

Red Light for Dr. Faustus | Theatrale Installation | 28.01. 2010 Akademie der Künste. Pariser Platz. Black Box.


Photo: Maricel Alvarez

Die theatrale Installation "Red Light for Dr. Faustus" wurde im Wintersemester 2009/10 von Studierenden des Masterstudiengangs Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin erarbeitet. Die Arbeit basiert auf der formalen Struktur sowie auf den konzeptionellen und klanglichen Möglichkeiten des Librettos "Doctor Faustus Lights the Lights" (1938) von Gertrude Stein.

Unter der Leitung der argentinischen Gastprofessoren Maricel Alvarez und Emilio García Wehbi zeigen die Studierenden Arbeitsergebnisse ihrer gemeinsamen künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Text, der hier in Beziehung zum Kollektiv, zur Architektur des Raumes und zum Material des Opernlibrettos erscheint.

Mit Angela Alves, Elena Basteri, Olga Bogorodskaya, Mariama Diagne, Elke Espert, Katharina Haverich, Maritta Horwath, Julia Pohlisch und Eva Siegel

Eine Zusammenarbeit zwischen der Freien Universität Berlin, der Akademie der Künste und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)

Neue Blonde Frau | Transformation | Februar bis Juni 2009


Photo: Katharina Haverich

Photos, Beschreibungen und das Musikvideo Kat the Chav stehen unter der
Rubrik "Neue Blonde Frau".

Outfit | Friederike Brodersen, Katharina Haverich
Make Up | Ben Müller, Katharina Haverich

Männersache | Theaterstück | Engelbrot / Brotfabrik 2008


Flyer: Phillip Zwanzig

Ein kurzer Kampf zwischen Frau, Mann und Hund mit Leidenschaft, Sex und einigen bayerischen Einlagen.

"Anstelln tust dich wie eine Jungfrau. In deinem Alter."
- "Bin es eben nicht so gewohnt wie du."

Mit Claudia Steiger und Michael F. Stoerzer

Regie | Katharina Haverich
Bühne | Gregor Sturm
Kostüme | Friederike Brodersen
Dramaturgie | Sonja Winkel
Regieassistenz | Rocco Coufin, Arto Buhmann, Olivia Güthling

Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland
und das Land Berlin im Rahmen des Programms Soziale Stadt.

Mit Dank an: Atotech, Beate Uhse TV, Verführer Berlin und Fabrik Lounge

Kleines Familienspiel | Installatives Theater | Thalia Theater Hamburg 2006

“Deutsche Zustände”, ein Abend mit sechs Regisseuren und Regisseurinnen. Das ganze Theater wird zur Bühne. Von der Probebühne, über die Küche bis hinein in die verwinkeltsten Räume des Thalia gibt es ein Spektakel: Inszenierungen, Talkshows, Installationen und Musik, ein Panoptikum der deutschen Politik und Gesellschaft.

Mit Philipp Meier von Rouden, Peter Maertens, Katharina Schumacher, Laura Uhlig, Christoph Tomanek, Robin Stuhr, Peter Dorsch, Corinna Sommerhäuser und Martin Labarenz

Konzept, Text und Regie | Katharina Haverich
Video | Arto Buhmann, Maurice Mahramzadeh
Kostüme | Sophie Klenk
Projektassistenz | Lina Häusgen

The Wedding | Site-Specific Performance | England 2004


Photo: Lyndsay Evans

Eine Hochzeitszeremonie für zwei Frauen, die sich lieben.
Es ist eine kleine, intime Veranstaltung.
Niemand ist in der Gallerie "The Glass House" außer der Person, die für die Ausstellung verantwortlich ist. Blumenblüten sind auf dem Boden verteilt. Unzählige weiße Teelichter stehen an den großen Fenster des verglasten Raums.
Es ist 13:00 Uhr, Vicki betritt den Raum, sie stellt sicher, dass alles vorbereitet ist. Das Publikum - festlich gekleidete Gäste - nehmen ihre Positionen ein; in "The Glass House", auf dem Gehweg vor "The Glass House", auf der Verkehrsinsel gegenüber der Gallerie und vor den Fenstern der oberen Etage in Browns Café Bar, das auf der Straßenseite gegenüber "The Glass House" liegt.
Vicki verlässt den Raum, um den Pfarrer zu begrüßen, sie unterhalten sich kurz. Der Pfarrer betritt den Raum, sieht sich um, blickt auf seine Ansprache. Eine Musikerin nimmt ihren Platz im Raum ein, ebenso eine Photographin.
Die Bräute sind, von zwei verschiedenen Seiten kommend, zu Fuß zur Galerie gegangen und betreten den Raum. Die Hochzeitszeremonie beginnt.

Konzept und Durchführung | Verity Pabla, Katharina Haverich